Gedichte



Modern 2

Leichten Schrittes geh ich fort
Und niemals werd ich wiederkehren
ins Karree der Zufallsstatt,
in das Geburt mich blindlings warf,
denn weit hinaus geht nun mein Weg,
weit hinaus bis an den Strom
der frohgeheilt das Herz durchwärmt –

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1.
Die Nachtkerzen
vor unserem Fenster
entrollen in der Dämmerung
ihre lichtscheuen Blüten
als Botinnen der uralten Nacht

2.
Moderne 1
Es wehen die Winde von überall her.
Wir stolpern dem Abgang entgegen.
Das Pflaster ist glatt,
die Schuld ist immens.
Wir haben uns grinsend vergeben.



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Am Nachmittag auf der Veranda (Ilha Grande)

Am Nachmittag auf der Veranda:

Immer wieder zieht es
den Schmetterling zur
Dolde feuerroter Blüten –
und mich zu meinem Buch

Selbst die Blüten des Kaktus
stehen offen zum Himmel,
der Mann aber der
jetzt unten vorbeigeht,
trägt einen Hut auf dem Kopf

In der Bucht die Boote an Ankern
gesichert gegen das offene Meer
schaukeln in der Dünung
ein bisschen hin
ein bisschen her und
erinnern mich an B.

Auf dem Bildschirm summiert
der Nachrichtensprecher
die Ereignisse des Tages
Die Pflanzen draussen
von der Sonne ermattet
atmen den Abend

Vom Strand her
Lachen Rufen Singen
in der Dämmerung – und
das Leben wiegt auch mich
in seinen warmen Armen

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  1. Werner Neck zu Romane

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  3. Ein unübertreffliches Lob auf Pflicht, Autonomie und Freiheit. Schön, dass wenigstens ein Schriftsteller in dürftiger Zeit diese drei göttlichen Worte…

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  6. Lieber Andreas Etliche Deiner Erzählungen in den Fesseln wecken Erinnerungen an die Schreibwerkstatt. Eine allerdings steht ausserhalb, und sie hat…

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  8. Lieber Andreas, schwierig ist es zu Per Meerin einen Kommentar zu verfassen. Erst muss man sich registrieren und dann einen…

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